Katzeklo, Katzeklo…

Das Blog liegt zurzeit dank anderer Schreibarbeiten ein wenig brach, aber folgenden Fund muss ich dann doch mal posten. Am ehesten würde ich ihn in die Kategorie „Schöner Schein“ packen (wobei mehr Schein als schön). Es wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz normales Klo, aber wenn eine Daniela Katzenberger einen ihrer Aufkleber draufpappt, dann wird es ein… Katzenklo! Siehe selbst:

Ich muss schon sagen: es entbehrt nicht einer gewissen Selbstironie. Und wenn man dann noch an den Welthit von Helge Schneider denkt, dann hat die ganze Sache sogar noch eine Meta-Ebene… Ob das jetzt Katzen auch froh macht, weiß ich allerdings nicht.

Ein Interview mit Kant (fiktiv natürlich)

Vor ein paar Jahren habe ich mal die Aufgabe bekommen, ein fiktives Interview mit Kant über seinen Kategorischen Imperativ zu schreiben. Weil ich mich jetzt noch einmal in das Thema einlesen muss, habe ich es noch einmal herausgekramt und dabei festgestellt, dass es sich auch gut als Blogeintrag machen könnte. Deshalb jetzt und hier: Ein Interview mit Kant (fiktiv und natürlich ohne Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit ;)).

Kategorischer Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeingültiges Gesetz werde.“

Erste Frage: „Was verstehen Sie unter einer Maxime?

 Maximen sind subjektive, praktische Handlungsgrundsätze, die jedem Menschen zueigen sind. Sie beziehen sich auf Ziele und Vorhaben die der jeweilige Mensch hat und da jeder Mensch andere Ziele und Vorhaben hat, sind auch die Maximen der Menschen verschieden. Eine Maxime, die nicht im Sinne des kategorischen Imperativs geprüft wurde, ist nicht zwangsläufig moralisch, da sie zwar für den Menschen, der nach dieser Maxime handelt vielleicht positive Auswirkungen hat, aber je nach dem mit welchen Mitteln er versucht sie zu erfüllen kann sie eine negative Auswirkung auf seine Umwelt haben.

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Mit dem Java-Hamster durchs Programmier-Labyrinth

Computer sind für mich oft wundersame Kisten. Ich sage was zu tun ist und die Kiste macht das dann… mehr oder weniger. Da ich aber nicht bei jeder gelungenen Befehlsausführung ehrfürchtig auf den Bildschirm starren möchte, habe ich mich entschlossen ein wenig programmieren zu lernen. Nur wie? Codecademy ist ja im Moment hip, aber auf mich wirkte es nach kurzem Versuch etwas zu oberflächlich. In der Bücherei (wie oldschool…) habe ich dann als Alternative den Java-Hamster entdeckt, ein Lehrbuch für eine Programmierlernsprache, die an Java angelehnt ist. Der Titel: Programmieren spielend gerlernt mit dem Java-Hamster (von Dietrich Boles). Hier ein kleiner Ausschnitt aus der geradezu putzigen 3D-Animations-Ansicht:

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Magazinständer: Hohe Luft

Uuuuuuuui, ein neues Heft! Da ich viel Zeit in Bahnhöfen und deren Kiosken verbringe und außerdem manchmal mit Mediaplanung beschäftigt bin, ist dieser Ausruf häufiger zu hören.

Vor ein paar Wochen bin ich zum Beispiel über die Erstausgabe von „Hohe Luft“ gestolpert. Wobei gestolpert zu zufällig klingt, in Mainz konnte man das Heft gar nicht übersehen. Knallgelb und in frischem Design war es in den Kiosken auf den besten Plätzen ausgestellt. „Hohe Luft“ bezeichnet sich als ein Philosophiemagazin für jedermann und kostet 8€. Ehrlich gesagt hätte ich mir normalerweise kein Heft für diesen Preis gekauft, aber der Artikel „Wohnt der Geist im iPhone?“ hat mich  für meine Magisterarbeit interessiert.

Hohe Luft - Magazin

Gelb, gelber, Hohe Luft!

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Studie: Lesen auf mobilen Lesegeräten

Die Medien, die wir verwenden, haben einen Einfluss darauf wie wir Informationen umgehen, diese These hat schon immer viele Vertreter gefunden. Das Buch hat den Menschen demnach zu einem vertieften Lesen und zum linearen Denken gebracht. Was passiert, wenn Buchtexte, versehen mit Hyperlinks,  in digitalisierter Form auf mobilen und internetfähigen Geräten gelesen werden?

Mit dieser Entwicklung beschäftigten sich Forscher der Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer nicht repräsentativen Befragung zum Thema „Lesen auf mobilen Lesegeräten 2011“. Ihre Ergebnisse passen in eine Vielzahl anderer Studien dieser Art, die auf eine generelle Veränderung des Leseverhaltens hinweisen. Die Leser auf e-Readern und Tablets empfinden ihr Leseverhalten tendenziell als fragmentarischer und diskontinuierlicher, aber sie schätzen auch die Vorteile der Verknüpfung mit anderen Inhalten, z.B. Wörterbüchern. Höheres Ablenkungspotenzial bieten erwartungsgemäß die Tablets, da das Lesen von Büchern bei ihnen nur eine Anwendung von vielen ist.

Welche Auswirkungen eine mögliche Veränderung des Leseverhaltens haben könnte, bleibt abzuwarten. Die Theorien dazu gehen vornehmlich in zwei Richtungen: Das Wissen des Einzelnen nimmt ab, da er sich durch die Fragmentierung überhaupt weniger Wissen aneignen kann. Oder das Wissen des Einzelnen nimmt zu, da er seinen Lernprozess durch die Interaktivität besser steuern kann. In der Forschung scheinen die Standpunkte recht ausgewogen vertreten zu sein, es bleibt also spannend was zukünftige Studien bringen.

Gar nicht dumm, dieses Programm?

Bei der Recherche für meine Magisterarbeit bin ich auf einen alten Hut gestossen, der aber immer wieder schön ist. Es ist das Programm ELIZA des Computerwissenschaftlers Joseph Weizenbaum. ELIZA kann die Struktur geschriebener Sprache analysieren und zu eingegebenen Sätzen sinnvoll wirkende Fragen stellen.

Das Programm ist also durchaus dazu in der Lage, (menschlich) intelligent zu wirken, obwohl es das nicht ist. Damit hätte es den Turing-Test für künstliche Intelligenz nach Alan Turing bestanden, der folgendes gefordert hat: Eine Maschine oder ein Programm ist dann als künstlich intelligent anzusehen, wenn ein Mensch in einer Konversation mit ihm nicht genau sagen kann ob es sich um einen Menschen oder ein Programm handelt.

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Mündliche Prüfung 1: Das Balladenjahr der Weimarer Klassik

Demnächst habe ich meine mündliche Magisterprüfung in Germanistik. Drei Themen, frei gewählt, jeweils 15 Minuten Redezeit. Alles in allem überschaubar, trotzdem schiebe ich den Termin schon eine Weile vor mir her, weil mehr Zeit ist ja immer besser. Oder auch nicht.

Jedenfalls ist mein erstes Thema „Balladen der Weimarer Klassik“, gewählt, weil ich bei meinem Prüfer die Vorlesung zur Weimarer Klassik besucht habe. Also irgendwie ganz pragmatisch, aber das Thema gefällt mir trotzdem.

Goethe und Schiller in Weimar

Goethe und Schiller in Weimar

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