Ein Interview mit Kant (fiktiv natürlich)

Vor ein paar Jahren habe ich mal die Aufgabe bekommen, ein fiktives Interview mit Kant über seinen Kategorischen Imperativ zu schreiben. Weil ich mich jetzt noch einmal in das Thema einlesen muss, habe ich es noch einmal herausgekramt und dabei festgestellt, dass es sich auch gut als Blogeintrag machen könnte. Deshalb jetzt und hier: Ein Interview mit Kant (fiktiv und natürlich ohne Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit ;)).

Kategorischer Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeingültiges Gesetz werde.“

Erste Frage: „Was verstehen Sie unter einer Maxime?

 Maximen sind subjektive, praktische Handlungsgrundsätze, die jedem Menschen zueigen sind. Sie beziehen sich auf Ziele und Vorhaben die der jeweilige Mensch hat und da jeder Mensch andere Ziele und Vorhaben hat, sind auch die Maximen der Menschen verschieden. Eine Maxime, die nicht im Sinne des kategorischen Imperativs geprüft wurde, ist nicht zwangsläufig moralisch, da sie zwar für den Menschen, der nach dieser Maxime handelt vielleicht positive Auswirkungen hat, aber je nach dem mit welchen Mitteln er versucht sie zu erfüllen kann sie eine negative Auswirkung auf seine Umwelt haben.

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Gar nicht dumm, dieses Programm?

Bei der Recherche für meine Magisterarbeit bin ich auf einen alten Hut gestossen, der aber immer wieder schön ist. Es ist das Programm ELIZA des Computerwissenschaftlers Joseph Weizenbaum. ELIZA kann die Struktur geschriebener Sprache analysieren und zu eingegebenen Sätzen sinnvoll wirkende Fragen stellen.

Das Programm ist also durchaus dazu in der Lage, (menschlich) intelligent zu wirken, obwohl es das nicht ist. Damit hätte es den Turing-Test für künstliche Intelligenz nach Alan Turing bestanden, der folgendes gefordert hat: Eine Maschine oder ein Programm ist dann als künstlich intelligent anzusehen, wenn ein Mensch in einer Konversation mit ihm nicht genau sagen kann ob es sich um einen Menschen oder ein Programm handelt.

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Mündliche Prüfung 1: Das Balladenjahr der Weimarer Klassik

Demnächst habe ich meine mündliche Magisterprüfung in Germanistik. Drei Themen, frei gewählt, jeweils 15 Minuten Redezeit. Alles in allem überschaubar, trotzdem schiebe ich den Termin schon eine Weile vor mir her, weil mehr Zeit ist ja immer besser. Oder auch nicht.

Jedenfalls ist mein erstes Thema „Balladen der Weimarer Klassik“, gewählt, weil ich bei meinem Prüfer die Vorlesung zur Weimarer Klassik besucht habe. Also irgendwie ganz pragmatisch, aber das Thema gefällt mir trotzdem.

Goethe und Schiller in Weimar

Goethe und Schiller in Weimar

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